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Arbeitsbedingungen haben Lehrer in Saskatchewan in die Kälte getrieben

Arbeitsbedingungen haben Lehrer in Saskatchewan in die Kälte getrieben

Die Lehrer traten in den Streik, um die Behörden auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Die Lehrerschaft von Saskatchewan hat angesichts des strengen Winters protestiert. Am Dienstag, dem 16. Januar, streikten die Pädagogen trotz der 30 Grad Kälte.

Der Streik wurde von der Gewerkschaft Saskatchewan Teachers' Federation (STF) im Voraus angekündigt. Die Streikenden hoffen, die Aufmerksamkeit der Provinzbehörden auf sich zu ziehen und sie zur Fortsetzung der Verhandlungen zu bewegen. Als Hauptproblem nannten die Gewerkschaftsmitglieder die Größe der Klassen und die allgemeine Komplexität der Bildungsarbeit. Die Ziele der Aktion wurden von der Sprecherin der Lehrer, STF-Präsidentin Samantha Becotte, bekannt gegeben:

"Hoffentlich zeigt es der Regierung, dass wir dieses Thema ernst nehmen, und es bringt sie dazu, sich wieder an den Tisch zu setzen und Gespräche zu führen und langfristige Verpflichtungen für unsere Schüler und Lehrer in der ganzen Provinz einzugehen."

Was ging dem Protest voraus?

Die Verhandlungen zwischen den Lehrern und der Regierung begannen im Mai 2023 und waren im Oktober in eine Sackgasse geraten. Seit August arbeiten die Lehrkräfte ohne Vertrag.

Letzte Woche forderte die Gewerkschaft die Regierung auf, Fragen im Zusammenhang mit der Klassengröße und der Unterstützung von Schülern mit besonderen Bedürfnissen zu erörtern. Der unabhängige Schlichter für die Verhandlungen der Gewerkschaft mit der Regierung von Saskatchewan erkannte an, dass es angemessen sei, diese Themen in die Diskussion einzubeziehen. Dennoch werden sie in den offiziellen Verhandlungen noch immer nicht angesprochen.

Die Lehrkräfte haben in letzter Zeit einen Anstieg der Schülerzahlen festgestellt. Durch die Abwanderung sind 3.000 zusätzliche Schüler auf die Provinzschulen zugekommen, während das Lehrpersonal an den öffentlichen Schulen nur schrumpft.

Streik und Reaktion

Die Gewerkschaftsmitglieder schickten am Tag der Streikposten zahlreiche Briefe von Lehrern und ihren Unterstützern an die Provinzverwaltung, in denen sie die kritischen Probleme bei ihrer Arbeit beschrieben.

Der Bildungsminister von Saskatchewan, Jeremy Cockrill, kommentierte die Aktion mit deutlicher Missbilligung:

"Ich hoffe, dass die Lehrervereinigung sich daran erinnert, dass Vereinbarungen am Verhandlungstisch getroffen werden und nicht auf einer Streikpostenkette. Von Seiten der Regierung würden wir gerne eine Einigung erzielen."

Überall in der Provinz fanden Proteste statt — an insgesamt 40 Orten. In Regina vor der gesetzgebenden Versammlung und in Saskatoon, Lehrer auf dem zentralen Platz und vor dem Büro des Abgeordneten Paul Merriman.

Quelle
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